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Narbonne

Narbonne ist eine südfranzösische Stadt im Département Aude der Region Languedoc-Roussillon. Narbonne liegt am schiffbaren und bei Hausboot Urlaubern beliebten Canal de la Robine. Durch den Wasserweg hat Narbonne Verbindungen zum Canal du Midi und zum Mittelmeer.

Geschichte von Narbonne

Die Stadt blickt auf eine lange Geschichte zurück, von der noch viele historische Zeugnisse erhalten sind. Narbonne wurde im Jahre 118 v. Chr.  als erste römische Kolonie ausserhalb Italiens errichtet. Später führte die erste Römerstrasse in Gallien durch die Stadt, die Via Domitia. Nach dem Zerfall des römischen Reiches wurde Narbonne die Hauptstadt der westgotischen Provinz Septimania und blieb dies bis ins ins 8. Jahrhundert. In der Mitte des selben Jahrhundert geriet die Stadt zusammen mit weiten Teilen Südfrankreichs unter muslimische Herrschaft, wurde aber bald darauf von den Franken unter König Pippin erobert. Im Mittelalter ist uns Narbonne vor allem als Heimat der Katharer bekannt, deren Kultur und Religion in mehreren blutigen Kreuzzügen vollständig ausgelöscht wurde.

Sehenswürdigkeiten in Narbonne

Zwischen dem 13. und dem 14. Jahrhundert wurde die Kathedrale Saint-Just errichtet, die zu den höchsten Kathedralen in Frankreich gehört. Sehenswert ist auch die Basilique St. Paul-Serge, neben St. Just die zweitgrößte Kirche von Narbonne, mit ihrer Krypta aus dem vierten Jahrhundert.

Region
Languedoc-Roussillon
Département
Aude
Tipps:
Abtei Sainte-Marie de FontfroideBasilique St. Paul-SergeKathedrale St. Just
Website von  Narbonne

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