Industrie und Gewerbe in Frankreich

Foto: " Wissenschaft Frankreich   Foto: " Airbus", Toulouse
   

Die Industrie in Frankreich ist traditionell von vergleichsweise starken staatlichen Eingriffen gelenkt. Die gelenkte französische Volkswirtschaft erfährt in den letzten Jahren eine zunehmende Liberalisierung und Privatisierung. In Frankreich gilt für alle Branchen ein gesetzlich vorgeschriebene Mindestlohn (SCMI) von derzeit knapp über einem Euro.

Die Schlüsselindustrien in Frankreich

Die Schlüsselindustrien in Frankreich, besonders der Energiesektor, sind teilweise unter staatlicher Kontrolle. Zu den wichtigsten Industrien gehört die Stromerzeugung. Frankreich ist netto-Stromexporteur, wobei etwa 80 Prozent der Elektrizität von Atomkraftwerken produziert wird. Damit hat Frankreich einen der weltweit höchsten Anteile an Strom aus Kernkraftwerken. Einer der wichtigsten Stromkunden von Frankreich ist Deutschland.

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Auch die Weinproduktion gilt in Frankreich als Schlüsselindustrie. Durch die zahlreichen Weinbaugebiete in ganz Frankreich steht die Ausfuhr von Wein an fünfter Stelle der Exportgüter, nach Autos, der Luftfahrindustrie, den Produkten der französischen Pharaindustrie und Elktronik. Der Tourismus stellt ebenfalls einen bedeutenden Wirtschaftszweig dar. Deutschland ist der wichtigste Handelspartner Frankreichs: Frankreich exportiert etwa ein Sechstel seines Exportvolumens nach Deutschland, das wiederum am mit einem Fünftel am Import beteiligt ist.

Erwerbstätigenstruktur in Frankreich

2003 arbeiteten etwa 4 Proznt der Erwerbstätigen in der Land- und Forstwirtschaft, 24 Proznt in der Industrie und 72 Proznt im Dienstleistungssektor.