Intensivkurse für Manager

intensivsprachkurse für Manager, Lehrer, Geschäftsleute, Fachkräfte

Mann und Frau müssen beim Thema „Intensivkurs“ schon etwas tiefer in die Tasche greifen sowie Disziplin und Zeit mitbringen. Aber das hat auch nichts mehr mit „Ferienkurs“ zu tun, sondern mit harter Arbeit!

Erfahrungsbericht des 35jährigen Chefeinkäufers eines deutschen Großkaufhauses: „Privatschulen, besonders jene die im Ausland Einzelunterricht anbieten, sind – einschließlich Reise, Unterkunft, Verpflegung – zwar sehr teuer, andererseits aber, wie versprochen bzw. wie im Vertrag festgelegt, sehr effektiv.

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Von der Schule – einige von ihnen genießen Weltruf – sind nahezu alle Voraussetzungen für einen erfolgreichen Abschluss geschaffen. In einem Manager-Intensivkurs... habe ich in vier Wochen mehr gelernt als zuvor in zwei Jahren Abendschule und Selbststudium. Das hatte natürlich seinen Preis; ich zahlte für vier Wochen und rund 240 Unterrichtsstunden mit allem Drum und Dran rund sechstausend Euro. Aber das investierte Geld wird sich in zwei bis drei Jahren in meiner beruflichen Position amortisiert haben. Außerdem wurde ein Teil der Gebühren von meiner Firma getragen, die außerdem von der Schule einen Preisnachlass von fünf Prozent bekam, da ich bereits der vierte Teilnehmer unserer Firma war. Die restlichen Kosten konnte ich als Werbungskosten absetzen. Hier sollten zahlreiche Urteile von Finanzgerichten beachtet werden, die deutlich abgrenzen, ob es sich um einen getarnten Urlaub oder um eine „Bildungsreise für berufliche Zwecke“ handelt.

Zum Erfolg eines Einzel-Intensivkurses wird nicht nur die Schule beitragen; für ausschlaggebend halte ich meine eigene Bereitschaft, einige Wochen oder sogar Monate hart zu arbeiten, mich auf den Unterricht zu konzentrieren und einen teueren Intensivkurs nicht mit Urlaub zu verwechseln. Die Freizeit in einer solchen Sprachschule ist äußerst limitiert. Allerdings geben sich die Veranstalter nach meiner Erfahrung große Mühe, den Feierabend ruhig, ausgeglichen und kulturell auszufüllen. Man kann sich also, oft in ländlicher Umgebung, vom anstrengenden Tagespensum erholen und entspannen, mitunter mit einem Theaterbesuch oder in einer Gesprächsgruppe; aber für Erlebnishungrige ist in einem Einzel- oder Intensivkurs sicher kein Platz. Positiv ist zu bemerken, dass man beim Einzelunterricht mit mehreren Lehrkräften zusammen kommt; der Unterricht wird lebhafter, die Sprache bekommt hinsichtlich Betonung und Ausdruckskraft mehrere Aspekte. Anfangs fand ich es von Nachteil, dass nicht alle Lehrkräfte Deutsch sondern nur die zu erlernende Fremdsprache sprachen. Schließlich hat sich das als Vorteil heraus gestellt: ich war gezwungen, sofort in der anderen Sprache zu denken, zu antworten und die technischen Lernmittel zu bedienen. Sollte man mit einer Lehrkraft im Einzelunterricht unzufrieden sein, wird sie nach Reklamation ausgewechselt.

Ich denke, die meisten Anbieter von Intensivkursen sind in ihren Werbe-Katalogen sehr realistisch; vielleicht sollte man vereinzelt noch versuchen, die bunten Hochglanzfotos der „Freizeitgestaltung“ weiter einzudämmen, und klar und deutlich darauf hin zu weisen, dass es sich um intensives Lernen und Arbeiten handelt!“